FDP, CDU und BSW beerdigen gemeinsam mit der AfD die Klimaneutralität in Rostock

Zur Aufhebung des Beschlusses zur Klimaneutralität erklärt der Vorsitzende der Linksfraktion in der Rostocker Bürgerschaft, Christian Albrecht:

„Während andere Städte wie Wuppertal oder Görlitz an der Klimaneutralität bis 2035 festhalten oder Kopenhagen bis zu diesem Jahr sogar klimapositiv werden will, tritt der rechte Block in der Rostocker Bürgerschaft mit voller Kraft auf die Bremse. CDU, FDP und BSW beerdigen gemeinsam mit der AfD die Klimaneutralität und werfen Rostock klima- und strukturpolitisch um Jahrzehnte zurück.

Anstatt das Ziel der Klimaneutralität bis 2035 als Ansporn zu begreifen, blockieren diese Fraktionen bewusst Zukunftschancen für unsere Stadt. Klimaneutralität ist kein Selbstzweck, sondern ein entscheidender Standortfaktor für Fördermittel, für zukunftsfähige Arbeitsplätze, für eine moderne Mobilitätswende und für eine soziale Energiewende, von der auch Mieterinnen und Mieter profitieren.

Wer heute den Klimaschutz ausbremst, handelt nicht pragmatisch, sondern kurzsichtig. Die Folgen der Klimakrise sind längst auch in Rostock spürbar: Starkregen, Hitzeperioden und steigende Kosten treffen besonders diejenigen hart, die ohnehin wenig Spielraum haben. Der Beschluss sendet das fatale Signal, dass sich die Stadt dieser Verantwortung entziehen will.

Dass CDU, FDP und BSW dabei sehenden Auges eine gemeinsame Mehrheit mit der AfD bilden, ist politisch alarmierend. Klimaschutz wird so zum Opfer eines rückwärtsgewandten Bündnisses, das ideologische Blockade über die Zukunftsfähigkeit Rostocks stellt.“