Linksfraktion beantragt Prüfung zeitlich begrenzter Baupausen in Warnemünde
Die Fraktion Die Linke in der Rostocker Bürgerschaft hat einen Antrag eingebracht, der die Verwaltung beauftragt, eine bessere zeitliche Abstimmung von Bauvorhaben in Rostock-Warnemünde zu prüfen. Ziel ist es, die Belastungen für Gewerbetreibende, Anwohnende und Tourismus in besonders sensiblen Zeiträumen zu verringern.
„Die laufenden Baumaßnahmen in Warnemünde sind für die Entwicklung des Stadtteils wichtig, stellen aber zugleich eine Herausforderung für den örtlichen Handel und die Gastronomie dar“, erklärt Christian Albrecht, Vorsitzender der Linksfraktion in der Bürgerschaft. „Gerade während der tourismusintensiven Hauptsaison ist eine gute Koordination entscheidend, damit Erreichbarkeit und Aufenthaltsqualität erhalten bleiben.“
Mit dem Antrag fordert die Fraktion, dass die Verwaltung prüft, ob im Jahr 2026 in besonders betroffenen Bereichen zeitlich begrenzte Baupausen für nicht zwingend notwendige Maßnahmen möglich sind. Ebenso soll untersucht werden, wie Bauphasen besser gestaffelt werden können, um gleichzeitige Beeinträchtigungen in mehreren zentralen Bereichen zu vermeiden.
„Unser Ziel ist es, gemeinsam Lösungen zu finden, die den Baufortschritt sichern und gleichzeitig Rücksicht auf die örtlichen Gewerbetreibenden nehmen“, so Albrecht. „Eine intelligente Bauzeitenplanung, die saisonale Besonderheiten berücksichtigt, kann dabei helfen, Belastungen zu minimieren und den wirtschaftlichen Betrieb der ansässigen Geschäfte zu unterstützen.“
Die Fraktion sieht in diesem Prüfauftrag einen konstruktiven Beitrag zur Weiterentwicklung der bisherigen Koordination von Bauvorhaben. Die Ergebnisse der Prüfung sollen der Bürgerschaft bis Ende des ersten Quartals 2026 vorgelegt werden.
Unser Antrag: Prüfung zeitlich begrenzter Baupausen und gestaffelter Bauphasen in Rostock-Warnemünde
