Unfälle an Straßenbahnhaltestellen vermeiden: Die Linke fordert bessere Markierungen gegen gefährliche Fahrbahnabsätze

Immer wieder kommt es in Rostock zu Un- und Vorfällen, bei denen Fahrzeuge irrtümlich in den Bereich von Straßenbahnhaltestellen einfahren und auf Absätze oder den Gleiskörper aufsetzen. Das sorgt nicht nur für Risiken im Straßenverkehr, sondern führt regelmäßig auch zu Störungen im öffentlichen Nahverkehr mit Folgen für Fahrgäste, Einsatzkräfte und Fahrzeughalter*innen. 

Toralf Herzer, Bürgerschaftsmitglied der Linksfraktion, erklärt dazu: „Wenn Autos in Haltestellenbereiche geraten und aufsetzen, ist das ein Sicherheitsproblem für alle und es legt im Zweifel gleich den gesamten Bahnverkehr lahm. Wir wollen Gefahrenstellen so markieren, dass sie frühzeitig erkennbar sind. Das ist pragmatisch, schnell umsetzbar und schützt Menschen wie Infrastruktur.“

Mit einem Antrag in der Bürgerschaft fordert Die Linke die Oberbürgermeisterin auf, gemeinsam mit der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) kurzfristig Maßnahmen zur besseren Sichtbarmachung gefährlicher Fahrbahnabsätze im Bereich von Straßenbahnhaltestellen zu prüfen. Vorgesehen sind insbesondere deutlich sichtbare Fahrbahnmarkierungen oder andere optische Mittel, um Höhenunterschiede und potenzielle Gefahrenstellen klar kenntlich zu machen. 

„Gerade an unübersichtlichen Stellen oder bei beengten Verkehrsführungen werden solche Absätze zu einer echten Falle. Sichtbare, reflektierende oder farbige Markierungen können hier vorbeugen und zwar ohne langwierige Umbauten“, so Herzer weiter. 

Der Antrag wird am 26. Februar 2026 im Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss beraten und am 4. März 2026 in der Bürgerschaft zur Entscheidung gestellt.


Unser Antrag: Unfälle an Straßenbahnhaltestellen vermeiden, Sichtbarmachung gefährlicher Fahrbahnabsätze durch Markierungen