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LINKE lehnt Prüfung einer Theaterfusion ab

Eine hitzige Debatte endete heute in der Zustimmung zum so genannten Entwurf einer Vereinbarung. Die Bürgerschaft stritt darüber, mit welchen Zielen und unter welchen Bedingungen Theaterfusionen oder andere Koopertionsmodelle tiefer geprüft werden könnten. Mit den Stimmen von SPD, CDU, Grünen und Rostocker Bund/Graue/Aufbruch09 wurde beschlossen, vorerst darüber zu verhandeln, welche Modelle durch die von der Landesregierung beauftragte METRUM GmbH geprüft werden. Am Freitag wird eine Delegation nach Schwerin fahren, um zu verhandeln was letztendlich von METRUM gerechnet werden soll.

DIE LINKE lehnte dieses Anliegen ab.

Eine hitzige Debatte endete heute in der Zustimmung zum so genannten Entwurf einer Vereinbarung. Die Bürgerschaft stritt darüber, mit welchen Zielen und unter welchen Bedingungen Theaterfusionen oder andere Koopertionsmodelle tiefer geprüft werden könnten. Mit den Stimmen von SPD, CDU, Grünen und Rostocker Bund/Graue/Aufbruch09 wurde beschlossen, vorerst darüber zu verhandeln, welche Modelle durch die von der Landesregierung beauftragte METRUM GmbH geprüft werden. Am Freitag wird eine Delegation nach Schwerin fahren, um zu verhandeln was letztendlich von METRUM gerechnet werden soll. DIE LINKE lehnte dieses Anliegen ab.

"Die Behauptung, man wolle nur ein paar Modelle näher prüfen, ist scheinheilig. Die Landesregierung zielte von Beginn an nur auf die Fusion beider Häuser. Für die Theater gibt es keinen Spielraum mehr, hier stehen echte Fusionsverhandlungen an. Es ist naiv zu glauben, in Schwerin sei man wirklich offen für andere Kooperationsmodelle.", sagt Eva-Maria Kröger, Fraktionsvorsitzende der Linken. Sie erinnert daran, dass die Landesregierung bereits am Anfang der Debatte andere Theatermodelle abseits der eigenen abgelehnt hatte. "Ich brauche der Landesregierung keine Rechtsgrundlage zu erteilen, Fusionen intensiver zu prüfen. Erst recht nicht, wenn ich eigentlich gar keine Fusion will.", erörtert Kröger die Ablehnung ihrer Fraktion.

"Wir stehen zu einem eigenständigen Theater in Rostock. Eine Fusion lehnen wir ab, denn Rostock und sein Theater würden dabei viel verlieren. Natürlich sehen wir die politischen Mehrheiten und erkennen, das Rostocker Theater muss sich neu aufstellen. Wer eigenständig bleiben will, muss sich aufraffen und Reformen angehen.", so Kröger.

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