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Umfrage beweist: Rostock braucht gute Arbeitsplätze

Heute berichten die Medien über die Ergebnisse einer Forsa-Umfrage in M-V, die erneut belegt, dass die meisten Menschen im Land die Arbeitslosigkeit und zu niedrige Löhne als die größten Probleme erkennen. Für die Hansestadt Rostock entsteht aus diesen Ergebnissen ein besonderer Handlungsdruck.

Eva-Maria Kröger, Fraktionsvorsitzende der LINKEN, konzentriert sich auf die Ansiedlung von Unternehmen:

Heute berichten die Medien über die Ergebnisse einer Forsa-Umfrage in M-V, die erneut belegt, dass die meisten Menschen im Land die Arbeitslosigkeit und zu niedrige Löhne als die größten Probleme erkennen. Für die Hansestadt Rostock entsteht aus diesen Ergebnissen ein besonderer Handlungsdruck. 
Eva-Maria Kröger, Fraktionsvorsitzende der LINKEN, konzentriert sich auf die Ansiedlung von Unternehmen:
 
"Rostock wächst und ist auch deshalb attraktiv für Investoren und neue Unternehmen. Deshalb müssen wir weiter an der Verbesserung der Infrastruktur arbeiten, die für Arbeitgeber wichtig ist. Beispielsweise gute Straßen, ausreichend Wohnraum oder auch kulturelle Angebote. Allerdings nützt dies alles nichts, solange wir nicht vor allem gute Arbeitsplätze nach Rostock holen. Die Bürger und auch die Stadt zahlen doppelt, wenn vor Ort nur Jobs mit prekären Lohnstrukturen geschaffen werden." Jedes Jahr zahlt Rostock aus der Stadtkasse zig Millionen für Aufstocker, Wohngeldbezieher und Kita-Gebühren, die die Eltern nicht selbst zahlen können. Der Haushalt der Stadt könne durch gute Arbeitsplätze demnach stark entlastet werden:
 
"Die Menschen müssen so viel verdienen, dass sie gut von ihrem Lohn leben können. Das ist wichtig für die Familienplanung, für junge Leute und letztlich auch für die Stadtkasse. Dann bliebe uns mehr Geld für andere Projekte in Rostock. Deshalb ist DIE LINKE auch in Zukunft kritisch mit Unternehmen, die nach Rostock wollen, aber kaum sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze schaffen."

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